Modist/in

Kreativ sein und mit den eigenen Händen Kunstwerke schaffen!

 Als Modist/in sind individuelle Kopfbedeckungen für Damen und Herren Ihre Leidenschaft. Sie fertigen diese aus den unterschiedlichsten Materialien wie Stroh, Filz oder Stoff an. Kreativität ist dabei ebenso gefragt wie ein Gespür für Modetrends, handwerkliches Geschick und akkurates Arbeiten.

„An der Ausbildung zur Modistin hat mich besonders die Vielseitigkeit des Berufes gereizt. Ich lerne nicht nur ein Handwerk, in dem ich kreativ mit unterschiedlichen Materialien wie Filz, Stoff und Stroh arbeiten kann, sondern darf auch in den Verkauf reinschnuppern. Bei der Firma Mayser bekomme ich auch Einblicke in die industriellen Aspekte des Berufes, das gefällt mir sehr.“

Sinayda Pley, Modistin

Wissenswert: Modist/in

  • Ihre Aufgaben

    Sie entwerfen und entwickeln alle Mayserhüte und bekommen ein Gefühl für die unterschiedlichen Materialien und Herstellungsweisen. Mit Filz und Stroh arbeiten Sie viel per Hand und erstellen die Dekorationen, sogenannte Garnituren, an der Maschine. Bei Stoffhüten arbeiten Sie mit Meterware nach eigenen oder bestehenden Schnitten. Auch aus Borten werden Sie Hüte nähen. Im Team besprechen Sie Trends und entwickeln neue Kollektionen.  

  • Das lernen Sie
    • Anfertigung von Kopfbedeckungen aller Art sowie Handhüten in reiner Handarbeit
    • Anfertigung von Hutgarnituren
    • Material- und Maschinenkunde
    • kreatives Arbeiten und Arbeiten nach Kundenwunsch oder Arbeitsanweisung
    • Realisierung eigener Projekte 
    • Sozialkompetenzen wie Teamgeist, Eigenveranwortung, Ausdauer und Genauigkeit
    • Kundenbetreuung und -beratung
    • Einarbeitung in die Unternehmenssoftware
  • Schwerpunkte

    Als produzierendes Unternehmen ermöglichen wir Ihnen Einblicke in viele Prozesse. Sie werden in die Hutherstellung vom ersten Entwurf bis zum Verkauf eingeführt und lernen die Bearbeitung verschiedener Materialien kennen. In unserem angeschlossenen Verkaufsraum steht die individuelle Beratung im Vordergrund. Zweimal im Jahr wird die neu entworfene Kollektion am Produktionsstandort Slowakei eingeführt und überwacht.

    Das wird vermittelt

    • Materialkunde (Stroh, Filz, Stoffe, ...)
    • Bearbeitung  unterschiedlicher Materialien
    • Besonderheiten beim Nähen, z.B. Biesen einziehen
    • sorgfältige und genaue Arbeitsweise 
    • Bedienung der Näh-, Tacker-, Schneide- und 
    • Bortennähmaschine 
    • Arbeiten an Spezialmaschinen wie der Dampfglocke  
    • Handarbeit mit Nadel und Faden bei der Endgestaltung
    • Ideen entwickeln und deren handwerkliche Umsetzung 
    • termingerechtes Produzieren
  • Zahlen, Daten, Fakten
    • Vorbildung: guter qualifizierter Hauptschulabschluss oder höherer Bildungsabschluss 
    • Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
    • Zwischenprüfung nach 1 ½ Ausbildungsjahren
    • Arbeitszeit: 37 Stunden pro Woche
    • Ausbildungsvergütung nach Tarif
  • Nach der Ausbildung

    Modist/innen arbeiten vorwiegend in Handwerksbetrieben. Sie können zu Vorarbeiter/innen oder Werkstättenleiter/innen aufsteigen. Auch an Theatern werden Modist/innen benötigt.  Mit Ihren vielseitigen Fähigkeiten sind Sie gefragt und können sich in viele Richtungen weiterbilden. 

    Weiterbildungsmöglichkeiten

    • Meister/in im Handwerk Modist/in
    • Gestalter/in im Handwerk
    • Bachelor of Arts – Design oder Textilmanagement

Flyer zum Download:

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Mayser gibt Schülern berufliche Orientierung
Auf der Fachmesse für Ausbildung und Studium vocatium in der ratiopharm Arena Neu-Ulm können sich Schüler aus der Region am 11. und 12. Juli über Ausbildungsberufe informieren und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen.

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